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go-around.de - Report Vancouver/Seattle Part 1
Vancouver/Seattle Part 1
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Einmal im Jahr muss selbst ich auch mal richtig Urlaub machen. Das heißt, nicht nur einen Tag oder zwei, sondern schon eine Woche. Doch am Strand liegen und einfach mal nichts machen ist nicht unbedingt die Art des Urlaubes den ich gerne mache. Lieber neue Städte/Länder entdecken.

Der eigentliche Termin dafür waren die Osterferien. Mit British Airways nach Toronto für 7 Tage. Doch kurz vorher mussten wir die Reise leider wegen gesundheitlicher Probleme absagen. Dank Reiserücktrittversicherung bekamen wir aber fast unser ganzes Geld wieder.
Ein paar Wochen später kam dann der Expedia.fr Errorfare. Die nächste Möglichkeit waren die Herbstferien und bei 290 Euro pro Person nach Vancouver konnten wir nicht nein sagen und so buchten wir für 10 Tage in den Herbstferien die Flüge nach Vancouver.
Zehn Tage nur in Vancouver erschien uns nicht ideal zu sein. So entschlossen wir uns einige Tage in Seattle zu verbringen. Was für mich natürlich ein absolutes Highlite war. Besonders wegen Boeing.

Die erste "Überraschung" war als ich versuchte uns via Web Check-in einzuchecken, das endete nach Eingabe des Buchungscodes immer mit einer Fehlermeldung. Ein Anruf bei der Hotline klärte die Situation auf. Nach der Umbuchung unseres London Heathrow - Düsseldorf Fluges, wurde das Ticket nicht neu ausgestellt. Danach ging es wunderbar.
Am 12. Oktober 2009 ging es dann endlich los. Da wir mit British Airways fliegen wollten, mussten wir erstmal von Bonn nach Düsseldorf kommen. Nach gut einer Stunde Fahrzeit war schon die erste Hürde überwunden.
Bei der Kofferaufgabe bekamen wir einen Übersichtplan über das Terminal 5 in London Heathrow, damit man sich auch ja nicht verläuft. Dort ging ja schon einiges schief. Der Abflug war um ein paar Minuten verspätet aber immer noch im Rahmen.
Meine Großzügigkeit, meinen Bruder am Fenster sitzen zulassen, stellte sich als dicker Fehler heraus, denn er interessierte sich mehr für die Sonnenblende als für die Landschaft, so kann ich euch leider keine Bilder von diesem Flug zeigen.

Den Übersichtsplan brauchten wir nicht. Die Wege zu den Connection Flight sind allsamt sehr gut ausgeschildert und so durften wir uns schon nach ein paar Augenblicken im luftseitigen Teil des Terminals frei bewegen. Wir hatten schließlich gut 3 Stunden Wartezeit tot zu schlagen. Ich erkundete in der Zeit das ganze Terminal und beobachtete den Verkehr vor der Glasscheibe.

Irgendwann war es dann auch so weit und meine 2. 747 wartete auf uns. Die G-BNLM sollte es heute sein.
Nach dem wir durch den LHR Stau vor den Runways durch waren, starteten wir um 17:30 Richtung Vancouver.

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Leider waren die Fenster so dreckig, dass man kaum ein Bild ohne sichtbare Verschmutzung entstand.
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Relativ zügig startete auch die erste Getränkerunde, gefolgt vom Essen.
Hat bis auf den total süßen Schokoladenkuchen alles geschmeckt.
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Unsere Flugroute führte uns noch weiter nach Norden als damals nach San Francisco. So ging es auch wieder über das wundervolle Grönland. Doch die perfekte Sicht wie beim letzten mal gab es nur sehr vereinzelt.
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Die meiste Zeit beschäftigte ich mich mit dem InFlight Entertainment System oder mit meinem iPhone.
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Es gab eigentlich keine großen Wackler.
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Nach etwa 9 Stunden befanden wir uns auch schon im Anflug auf Vancouver.
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Nach 9 Stunden und 25 Minuten setzen wir Auf.
Danach ging es selbstverständlich noch einmal ins Cockpit
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Die Einreise war überhaupt kein Problem. Wir hatten sogar extra eine notarielle Einverständniserklärung meiner Mutter dabei das mein Bruder mit nur einem Elternteil einreisen durfte.
Den Einreisebeamten interessierte das Papier wenig, fragte sogar was das sein sollte. Naja, besser eine Bescheinigung zu viel haben, als nachher die Einreise verweigert zu bekommen.

Nachdem wir unsere Gepäck hatten, machten wir uns auf mit der nagelneuen Canada Line, die nur wenigen Wochen vor unserer Ankunft eröffnet worden ist, auf den Weg zu unserem Hotel. Wir waren doch sehr müde.
Wie immer muss man sich erst an den Öffentlichen Nahverkehr der Stadt gewöhnen und so stiegen wir auch direkt in den falschen Bus. Dank kostenlosem Wifi der vielen Starbucks konnte ich oft genug eine neue Route mit meinem iPhone kalkulieren. Google Maps bietet ja in einigen Städten schon die Möglichkeit als Transportmittel Bus und Bahn auszuwählen was wirklich sehr praktisch, ist wenn man die Stadt nicht kennt.
Irgendwann hatten wir das Best Western Uptown erreicht und fielen erschöpft in unsere Betten.

Am nächsten Tag fuhren wir direkt zur Waterfront. Die kannten wir schon vom Tag davor. Da sind wir aber nur umgestiegen.

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Canada Place Wikipedi: Erbaut wurde Canada Place als kanadischer Pavillon während der Expo 86 und war der einzige Teil dieser Weltausstellung, der sich nicht auf dem Ausstellungsgelände am Nordufer des False Creek befand. Architekt war Eberhard Zeidler.
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Auf der anderen Seite liegt North Vancouver. Dahinter der Crown Mountain und Mount Elsay.
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Noch einmal Canada Place
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Was f
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Canada ist ja bekannt für seine Wasserflugzeuge. Sogar direkt vor der Skyline von Vancouver, landen und starten Sie.
Alle Bilder hier
Aircraft Airline
C-GHAZ | De Havilland Canada DHC-3T Vazar Dash 3 Turbine Otter Harbour Air
Harbour Air De Havilland Canada DHC-3T Vazar Dash 3 Turbine Otter

 

Aircraft Airline
C-GOLC | De Havilland Canada DHC-2 Beaver Mk1 West Coast Air
West Coast Air De Havilland Canada DHC-2 Beaver Mk1

 

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Bestimmt ein spektakulärerer Anflug.
Aircraft Airline
C-GHMI | De Havilland Canada DHC-2 Beaver Mk1 West Coast Air
West Coast Air De Havilland Canada DHC-2 Beaver Mk1

 

 
Man denk ja, viel fehlt da nicht mehr und das Flugzeug geht unter. Aber so richtig taucht es erst ein wenn es fast steht und nicht wenn es landet.
Aircraft Airline
C-FGQE | De Havilland Canada DHC-6-100 Twin Otter West Coast Air
West Coast Air De Havilland Canada DHC-6-100 Twin Otter

 

Aircraft Airline
C-FGQE | De Havilland Canada DHC-6-100 Twin Otter West Coast Air
West Coast Air De Havilland Canada DHC-6-100 Twin Otter

 

 
Wir folgten der Waterfront die auch entlang des "Neubaugebietes" von Vancouver verläuft.
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Das sind vor allem Wohngebäude und kaum Büros.
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Home sweet home
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Ob die Immobilienkrise auch hier zugeschlagen hat?
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Nette Kerle
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Dann ging es wieder landeinw
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Das ist Patriotismus
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Und Olympia 2010
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Mit der Fähre, die übrigens in der Tageskarte des Öffentlichen Nahverkehrs enthalten ist, ging es rüber nach Vancouver North
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In Vancouver North gibt es den Capilano River Regional Park. In dem kommt wirklich Vancouver Island Feeling auf.
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Es ist übrigens ein gemäßigter Regenwald
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Jedenfalls eine sehr schöne Ecke und mal was anderes als wie bei uns hier.
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Oben ist dann der Capilano Dam. Im Capilano River findet übrigens jedes Jahr ein "Duck Race" statt. Wo dann tausende Quietsche-Enten den River vom Dam bis zum Pazifik schwimmen. Natürlich gewinnt die Ente die zuerst ankommt ;)
Außerdem ist der Fluss bei Kajakfahrern beliebt, da es an manchen stellen ganz schön zur Sache geht.
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Auf der anderen Seite des Dammes ist dann der Capilano Lake
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Nach der Überfahrt mit der Fähre, ließ sich noch ein wenig die Sonne blicken.
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Auf der suche nach einem guten Restaurant ging es nach Gastown.
Wikipedia: Gastown ist der historischer Stadtteil im Zentrum von Vancouvers. Der Name stammt vom britischen Siedler John „Gassy Jack“ Deighton, der hier 1867 das erste Lokal eröffnete.
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Das Wahrzeichen ist diese Dampfuhr, die außerdem die erste Dampfuhr der Welt war.
Wikipedia: Die Straßenuhr mit Zifferblättern an allen vier Seiten besitzt einen mechanischen Pendelmechanismus. Dieser wird durch einen Paternoster und das Gewicht von umlaufenden Kugeln angetrieben. Die Kugeln werden von einer Dampfmaschine im Inneren der Uhr wieder nach oben befördert. Der Wasserdampf mit niedrigem Druck stammt aus der Fernheizung des Stadtviertels.

Das Spielwerk der Uhr besteht aus fünf Dampfpfeifen, von denen die größte – in der Mitte des Aufbaus – zur vollen Stunde spielt. Die vier anderen Pfeifen spielen zu jeder Viertelstunde den Westminsterschlag (Westminster Quarters).

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Im Sommer hängen an den Laternen auch überall noch Blumen.
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Der Gründer.
Wikipedia: John Deighton (* November 1830 in Kingston upon Hull, England; † 29. Mai 1875; genannt Gassy Jack) war ein kanadischer Dampfschiffkapitän und Barbesitzer. Nach ihm ist Gastown benannt, das älteste Stadtviertel von Vancouver.
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Gegessen haben wir dann in The Old Spaghetti Factory ein sehr nettes Restaurant mit wirklich gutem Preis/Leistungsverhältnis hat.
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Am nächsten Tag stand noch ein weiterer Stadtteil auf dem Plan: Granville Island
Wikipedia: Granville Island ist eine kleine Halbinsel sowie ein Einkaufs- und Kulturviertel in der kanadischen Stadt Vancouver. Sie liegt im Meeresarm False Creek unter dem südlichen Ende der Granville Street Bridge. Granville Island entstand 1915 durch Landgewinnung, indem die Rinne zwischen zwei flachen Sandbänken aufgefüllt wurde. Die Halbinsel war einst ein Industriegebiet, das ab den 1950er Jahren mehr und mehr zerfiel und schließlich in den 1970er Jahren neuen Nutzungen zugeführt wurde.
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Mit diesen Nussschalen kann man kreuz und quer über
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Die Burrard Bridge
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Auch hier nur Wohnhochhäuser.
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Sehr nett ist auch der Granville Island Market.
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Die Granville Street Bridge die quer über Granville verläuft.
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Weiter ging es zum Queen Elizabeth Park, von wo man aus einen schönen Blick über Vancouver hat.
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Auf dem Rückweg liefen wir an diesem eigenartigen Kunstwerk vorbei. Keine Ahnung was es damit auf sich hat.
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In der nähe von der University of British Columbia liegt deren Botanical Garden.
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Nicht unbedingt die passende Jahreszeit aber trotzdem nett.
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Auch schön wieder das man nicht nur den festgelegten und betonierten Wegen folgen muss.
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Danach ging es wieder Richtung Downtown zum Essen und danach noch einmal nach Vancouver North, um die Skyline bei Nacht zu fotografieren.
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Am nächsten Tag stand Seattle auf dem Plan. Dazu aber mehr im 2. Teil des Trip Reports. Cooming Soon!
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